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Nachdem ich eine Unzahl Trotskiy und Ojimak Flieger gefaltet und geklebt habe und Edi’s Modelle auch schon alle gebaut sind, habe ich mich in den Foren umgeschaut und folgendes gefunden: Quadratisch - Praktisch - Sehr Gut. Gemeint ist nicht eine berühmte Schokoladenmarke, sondern ein fantastischer Baustil für Kartonmodelle. Olli Bizer ist der Konstrukteur. Und hier geht es zu seiner im Moment aktuellen Seite.
Ich bin noch in der Lernphase beim Bauen dieser kleinen und manchmal “fuzzeligen” Modelle. Ich stelle doch mal ein paar Bilderchen hier ein mit den ersten Bauversuchen. Aus dieser Arbeit habe ich ein paar Rezepte auf einer eigenen Seite zusammengestellt.
Mein Startversuch war das S-Boot DKM: Als erstes war mir der Druck gründ- lich misslungen und dann hatte ich noch nicht so richtig die “Bautechnik” ver- standen. Die Seitenwand ist also etwas wellig geraten und beim Bau des Geschützturmes musste ich sogar die Hilfe des Konstrukteurs in Anspruch nehmen. (Danke Olli) Aber ich habe durchgehalten und finde das Modell trotzdem noch gelungen. Hier schon mal ein kleiner Hinweis, man sollte unbedingt die Höhe der Seitenwände nachmessen und danach die Dicke des Kartons auswählen. Ich habe da einfach 1mm dicken Karton genommen, aber das hatte nicht ganz gereicht.
Nachdem ich nun ganz stolz ein paar Tage mein Schiff bestaunt hatte ging ich an das nächste Modell.
Zwischenbemerkung: Zu vielen seiner Modelle hat Olli auch einen Link zu seinen Baubeschreibungen angegeben - informativ und Schmunzeln ist angesagt.
Dieses Modell war eine “Eigenkonstruktion”, also ein Modell ohne richtiges reales Vorbild. In einem Forumswettbewerb wurde dann ein Name dazu gesucht und das Schiff nennt sich: Panzerkreuzer “OLYBITZNOSZCK”. Ich habe versucht, mich an Ollis Baubeschreibung zu halten, aber auch hier habe ich wieder geschlampt und nicht den richtigen Karton genommen. Deshalb schwimmen auch die Hälfte der Rettungsbotte dem Schiff nach :-) Beim nächsten mal mache ich es aber richtig !! Große Probleme beim Bau gab es nicht aber meine dicken Finger (die ja sonst ganz gut mit der Klarinette und dem Klavier umgehen können) mussten, sich richtig anstrengen, um die Kleinteile zu fertigen. Übung macht den Meister und dann ging es immer besser. Hier mal ein paar Fotos mit den Ergebnissen meiner Arbeit.
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Leider hatte ich die Modelle schon vor dem Fotografieren festgeklebt, ich hätte gerne größere Aufnahmen (ohne Podest) eingestellt. Aber hier nun mal ein Ausschnitt des Modells. Olli hat viel bessere Bilder in seiner Baubeschreibung - da frisst mich ja der Neid auf..
Die Post hat mir ein kleines Überraschungspaket gebracht. Neben ein paar schönen anderen Sachen, die auch auch mal im Web vorstellen will, gab es ein Bastel”bögchen” mit dem Flugzeugträger Graf Zeppelin. Und welche Überraschung., der war auch von Olli Bizer - und Marian Szymaniak - konstruiert. Wie alles bei Olli, war auch dieses Modell klein - extrem klein.
Wer sich für diese Art Modelle interessiert oder speziell für das o.g. Flugzeugträger-Modell, der kann sich ja mal bei umsehen. Oder er besucht einmal die Seite des in Heidelberg. Auf alle Fälle hatte ich schnell Skalpell und Schere zur Hand und los ging’s::
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Rumpf und Deck war schnell fertiggestellt und während des Trocknens habe ich auch noch die Dioramaplatte zusammengebaut. Aber jetzt wurde es immer kleiner und kleiner. Und beim Zusammenbau dieser Teile habe ich mir etwas geholfen. In Stärke und Größe der Bauteile habe ich mir Karton zurechtgeschnitten. Danach ging das Zusammenfügen viel einfacher und sauberer:
Und dann ist es passiert. das Deck mit den Flugzeugen habe ich verkehrt herum aufgeklebt. Gemerkt habe ich das erst nachdem alles schön trocken war. Natürlich habe ich das geändert, aber diese Operation hat auch meine Modellchen etwas in Mitleidenschaft gezogen. Zum Schluss wurden dann noch die Kleinteile aufgeklebt und fertig war der Flugzeugträger.
 Aufgefallen ist mir dann bei der Makro-Fotografie die immer noch unsauberen Schnitte und Klebeflächen. Aber das macht ja auch seinen Reiz aus. Die geparkten Fliecher sehen auf Ollis Deck aus wie die Frauenparkplätze bei uns in der Tiefgarage - mir gefällt das aber so. Wer allerdings Wert auf Ordnung legt, der kann das mitgelieferte, “fliegerfreie” Deck aufbauen. Aber Spaß gemacht hat der “Schnellbau” dieses kleinen Modells - bin mal gespannt, wie weit der Olli die Miniaturisierung noch weiter treibt.
Ein wunderschönes Modell hat Olli mit der Polarfuchs konstruiert. Dieses mal hat er nach einem richtigen Vorbild gebaut. Und wer mehr über die Geschichte und mehr Bilder sehen will, kann sich unter Wikipedia: Polarfuches (Boot) informieren. Das Modell zum Download, einschließlich einer Bauanleitung in Bildern finden Sie hier: Ollis Papermodels
Hier mehr Bilder von meinem Bau des Modells:
  
Der Rumpf wurde natürlich im genialen Wellpappenaufbau gebaut (Rezepte). Die Wellpappe soll aber hier in mehreren Lagen benutz werden - bei mir war es immer noch zu wenig. Daher der “schöne Wellenschwung” am Rumpf. Der Kajüttenaufbau war nicht schwer. In Ollis Bild-Bauanleitung werden 2 Teile (?) aufgezeigt, die aber auf dem Baubogen nicht vorhanden sind. Man braucht sie aber auch nicht. Etwas filigran ist der Bau des Antennen- und Radarmastes. Sind wir aber von Olli gewohnt.
  
Fass, Boot und noch einige Kleinigkeiten fehlen nun noch auf dem Rumpf - und natürlich noch das Diorama. Dieses habe ich “verdoppelt” und danach ausgeschnitten. Schöner wird das Modell , wenn man die auf dem Bogen noch vorhandenen Rettungsringe verdoppelt und dann auf den Aufbau klebt - so richtig plastisch sieht das dann aus. Ich habe dann auch noch einen kleinen doppelten Papierstreifen zugeschnitten, braun gefärbt und auf die Stelle des Haltegriffes, links vom Rettungsring geklebt. Fertig sieht nun die Polarfuchs so aus:
Und unser fleißiger Olli hat schon wieder was “verbrochen”. Und zwar hat er nicht gemeutert, sonder für uns Olli-Fans eine wunderschöne Bounty gezeichnet. Dieses kleine Modell wird zu Weihnachten bei erscheinen. Und hier einmal ein Vorgeschmack auf das kleine Wunder:
Und gebaut wird sofort, wenn aus auf meinem Gabentisch ankommt.
Ein weiteres Modell von Ollis Seite ist fertig geworden. Dieses mal ein Frachter (Frightliner) der O Line . Dort findet man auch eine Bild-Bauanleitung für dieses Modell. Wie (fast) immer hat Olli seine Wellpappe ins Spiel gebracht und dieses Mal auch nicht mit Klebelaschen gespart. (Wo ist Dein Prinzip, Olli?) Dieses Modell ist im Aufbau nicht schwer und nach einem Abend Arbeit kann man schon ein schönes Modell auf seinem Schreibtisch stehen haben.
 
Das rechte Bild zeigt die Verstärkung mit der Wellpappe und links der Rumpf des Frachters. Der getrocknete Rumpf wird nun mit den Seitenteilen, die überhaupt sehr passgenau gearbeitet sind, beklebt und die Aufbauten fertiggestellt. Aus eigener Erfahrung folgender Rat. Nicht das Ausschneiden der Fenster vergessen - siehe folgender Hinweis:
Zusammengebaut erhalten wir wieder ein wunderschönes Olli-Modell - ein Schmuckstück für die Vitrine.
Für seine Forenfreunde hat Olli ein Deutsches U-Boot konstruiert. Auch dies wieder in typischer Olli-Bauweise. Der Download ist (noch) hier zu finden, das Passwort ist bei Olli anzufragen.
Während der Baubeschreibung entstand in einem Forum die Frage, ob man die Rehling nicht ausschneiden kann oder eventuell aus Folie herstellen soll. Ich habe dann einmal die Bauteile auf einer Overhead-Folie ausgedruckt und den Aufbau damit verkleidet. Das sieht dann so aus:
Nun hat mir das aber doch nicht gefallen und ich habe alle Klarsichtteile wieder von Turm und Schiff abgerissen und Ollis original Reeling aufgebaut. Während des Umbaus sah das Modell so aus:
Nun ist aber alles wieder ok und ein weiteres, fantastisches Olli-Modell steht in der Vitrine.
Schon mit wenigen Bauteilen konstruiert Olli kleine, elegante Modelle. Hier stelle ich einen Lastträger vor aus 12 Bauteilen - Van Carrier. Der Baubogen ist hier zu finden - auf Olli’s EtB (easy to build) Seite. Für das Passwort bitte dann den Konstrukteur anmailen.
Obwohl auf dem Bild nur 11 Bauteile zu sehen sind - es sind 12. Bei diesem Modell gab es keine Probleme beim Bauen - etwas Fingerspitzengefühl braucht man zum Zusammenbauen der Steuerkabine. Entgegen seinem sonstigen Stil hat Olli hier wieder mit einigen Klebelaschen gearbeitet. Und ich hätte etwas mehr Sorgfalt beim Färben der Kanten anwenden müssen - da habe ich etwas geschlampt. :(
Da ich auch Geschichte interessiert bin hat mich Ollis Seeschlacht-Diorama fasziniert und ist im Moment im Bau. Hier mal eine Vorschau, wie weit ich schon gekommen bin
(2009-06-05)
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